Hanf

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Hanf-Fleece aus Hanf/Bio-Baumwolle
Hanf-Fleece aus Hanf/Bio-Baumwolle

ab 3,60 EUR
Stückpreis 3,90 EUR

(inkl. 19 % MwSt. zzgl.Versandkosten)

19,50 EUR pro 1 Meter

Details


Gerade für Stoffwindeln sind Hanfstoffe interessant, dann Hanf kann sehr viel an Feuchtigkeit aufnehmer, allerdings quillt er langsam auf. Deswegen darüber noch eine dünne Schicht aus Baumwolle oder Bambusviskose legen. Hanfstoffe benötigen längere Zeit zum trocknen, daher am Besten faltbare Einlagen nähen, die trocknen schneller (maximal 3 Lagen komplett miteinander vernähen, eher weniger). 

Für Einlagen von ca. 30 cm Länge empfehle ich Ihnen ca. 40 cm Stoff zu bestellen (Stofflänge 40 cm, die Stoffe liegen zwischen 140 und 180 cm breit). Die Hanfstoffe laufen alle noch ein, das sollten Sie beim Bestellen berücksichtigen

Den Stoff vor dem Vernähen waschen und trocknen - sollten Sie die späteren Textilien im Trockner trocknen, dann bitte auch schon die Stoffbahn dort trocknen.

Stoffe mit "Bambus" sind Viskosestoffe, denn die Bambuszellfasern können nicht im Urzustand auseinandergenommen oder gekämmt und dann versponnen werden. Daher sind die Stoffe mit Viskose deklariert. Die Stoffe mit Bambusviskose fühlen sich sehr weich an, sind gut saugfähig und haben oft einen leichten Glanz.

Mehr zu Hanf:

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, so wird sie z. B. in China seit über 10.000 Jahren angebaut. Die Nutzung ist äusserst vielfältig: Textilien, Medizin, Nahrungsmittel, Werkstoffe, Kosmetika, Papier, ....... Bis zum großen Boom der Baumwolle war Hanf ein sehr wichtiger Rohstoff in der Textilindustrie. Aus der Pflanze wurde Stoffe hergestellt, aus den Samen das hochwertige Hanföl. Mittlerweile ist dieses in Reformhäusern auch wieder erhältlich. Als Indien eine Kolonie Großbritanniens wurde und dadurch die Baumwolle nach Europa in großem Stile kam, verlor der Hanf immer mehr an Bedeutung.

Stoffe:

Meist wird Hanf mit einem weiteren Garn gemischt und es gibt sehr viele Gewebe oder Gewirke die eine Mischung aus Hanf und Baumwolle sind. Stoffe aus Hanf können gewebt oder gewirkt sein. Die Jeans die Levi Strauß ursprünglich für Goldgräber konzipierte war aus Hanf: sehr strapazierfähig, fühlt sich nicht klamm an auch wenn die Hose nass ist und der Stoff kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Heute gibt es ganz dünne Hanf-/Baumwolljerseys die wunderbare dünne T-Shirts ergeben, es gibt dickere Hanfjerseys oder auch Hanf-Fleece: eine Seite glatt, die andere angerauht. Daraus lassen sich sehr gut Windeleinlagen nähen.

Pflege:

Je nach Verarbeitung und Hersteller wird eine Temperatur zwischen 30 und 60 Grad empfohlen, Trockner ist möglich. Hanfstoffe schrumpfen beim Waschen ebenfalls meist etwas ein und auch im Trockner noch etwas mehr.

Wenn Sie neue Hanfeinlagen für Stoffwindeln kaufen (oder aus Stoff nähen wollen), dann den Stoff vorher mindestens 1-3 x waschen. Wie alle Naturstoffe, benötigt auch Hanf mehrere Waschgänge bevor er eine gute Saugkraft erreicht. Bis das passiert, verwenden Sie mehrere Einlagen und rechnen Sie mit kürzen Wickelabständen.

Wir empfehlen auch die Hanfeinlagen als unterste Schicht  - also nicht direkt am Popo - zu verwenden. Hanf quillt langsamer auf und deswegen ist es günstiger direkt am Popo z. B. einen Baumwollstoff zu haben und darunter dann die Hanfeinlage. Unserer Erfahrung nach benötigen Hanfeinlagen je nach Dicke etwas länger zum trocknen und beim Lufttrocknen werden sie hart. Wenn Sie das stört, dann kneten Sie die Einlagen kräftig durch oder geben Sie diese noch kurz in den Trockner um sie dort weicher zu schleudern.

Planze und Anbau:

Da Hanf weder Herbizide noch Pestizide benötigt, er ist äusserst resistent gegen Schädlinge und wächst so schnell, dass Unkraut sowieso keine Chance hat durchzukommen, ist er im Anbau schon extrem umweltfreundlich. Und schlägt damit Baumwolle um Längen, ebenso im Wasserverbrauch. Baumwolle benötigt sehr viel Wasser zum Anbau. Hanf bildet auch sehr lange Wurzeln und lockert den Boden auf, d. h. er wird auch oft in Landwirtschaft eingesetzt um den Boden aufzulockern und später dann das verbesserte Land für andere Pflanzen zu nutzen.

 


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